Wie TJX das Off-Price-Segment erobert
Das Unternehmen hinter TJ Maxx, Marshalls und HomeGoods, die TJX Companies, sieht im Off-Price-Segment großes Wachstumspotenzial. Um von diesen Chancen zu profitieren, plant TJX, seine Filialanzahl ab dem nächsten Jahr um 3% bis 4% zu erhöhen. Derzeit betreibt TJX 5.285 Filialen in zehn Ländern, darunter die USA, Kanada, Spanien und das Vereinigte Königreich.
TJX hat sein langfristiges Ziel von 7.000 auf 7.500 Filialen angehoben. Diese zusätzlichen 500 Filialen sollen sich auf 300 neue TJ Maxx und Marshalls sowie 200 neue HomeGoods Filialen aufteilen. Die Entscheidung kommt, da das Unternehmen bei der Eröffnung neuer Filialen seine Erwartungen übertrifft.
Strategien zur Erschließung neuer Märkte
Finanzvorstand John Klinger betont, dass TJX besonders in ländlichen Gebieten Chancen sieht, wo traditionelle Kaufhäuser schließen. Der Erfolg in den vergangenen Quartalen ermöglicht es TJX, Filialen näher beieinander zu eröffnen als bisher angenommen. Zudem plant das Unternehmen, kleinere Filialformate in dicht besiedelten städtischen Gebieten zu etablieren.

Finanzergebnisse und Marktentwicklung
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 verzeichnete TJX einen Umsatz von 15,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 5% im Vorjahresvergleich. Der Umsatz des ersten Halbjahres stieg um 7% auf 29,5 Milliarden US-Dollar. Trotz eines leichten Rückgangs der Kundentransaktionen bleibt das Unternehmen optimistisch, da es weiterhin starken Absatz bei seinen internationalen und kanadischen Divisionen verzeichnet.
Starke Nachfrage nach Off-Price-Produkten
Off-Price-Händler wie TJX profitieren von einem preissensitiven Marktumfeld. Insbesondere jüngere Verbrauchergruppen wie die Generation Z suchen nach preiswerten Angeboten. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Besucherzahlen bei Ross Dress for Less um 17,7% im Vergleich zum Vorjahr, während TJ Maxx und Marshalls ebenfalls Zuwächse verzeichneten.