Galeria beantragt Insolvenzverfahren
Der Warenhauskonzern Galeria hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet, was die Zukunft des Unternehmens und seiner 12.000 Mitarbeiter in Frage stellt. Diese Entwicklung trifft vor allem die Angestellten hart, die ohnehin schon niedrige Löhne beziehen und nun um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.
Was bedeutet dies für die Standorte?
Ein Aus für Galeria hätte weitreichende Konsequenzen für die 83 Standorte des Unternehmens. Dies würde nicht nur zu einem weiteren Anstieg der Leerstände in den Innenstädten führen, sondern auch zur Verschärfung der bereits bestehenden Tristesse in vielen Stadtzentren. Gewerkschaften haben bereits angekündigt, für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen.

Politische Reaktionen bleiben verhalten
Überraschenderweise blieb die politische Reaktion auf die Insolvenzankündigung bisher zurückhaltend. Während bei ähnlichen Fällen oft schnell nach staatlicher Unterstützung gerufen wird, scheinen die üblichen politischen Akteure hier bislang abzuwarten.