Mode und Einkaufserlebnisse von Anthropologies Kreativchefin
Richa Srivastava, Chief Creative Officer bei Anthropologie, gewährt Einblicke in ihre Einkaufsgewohnheiten, die von ihrer beruflichen Erfahrung stark beeinflusst sind. Die Modebranche hat ihr Auge für Details geschärft, sodass jeder Shopping-Ausflug zu einer Analyse von Passform und Material wird. Ihre Leidenschaft für Design und Kreativität spiegelt sich nicht nur in ihrer Arbeit wider, sondern auch in ihren persönlichen Einkäufen, die sie häufig in Vintage-Läden und auf Reisen tätigt.
Welche Souvenirs bevorzugt Richa Srivastava?
Auf Reisen lässt Srivastava immer Platz in ihrem Koffer für ihre „body bag“ genannte Reisetasche, die sie mit außergewöhnlichen Fundstücken aus der ganzen Welt füllt. Ein besonderes Augenmerk legt sie dabei auf japanische Papeterie, die sie als „A treat“ bezeichnet, weil sie die Kreativität und das Design, das den Alltag in Japan prägt, besonders schätzt. Diese Einkäufe sind für sie mehr als bloße Gegenstände; sie sind Erinnerungen, die ihre Reisen unvergesslich machen.
Warum Vintage-Mode und wiederkehrende Käufe?
Srivastava hat eine Vorliebe für Vintage-Mode, die sie seit ihrer Studienzeit begleitet. Marken wie Maison Margiela und Gianfranco Ferré haben es ihr angetan. Ihre Garderobe ist geprägt von wiederholten Käufen, insbesondere von Sneakers und Chore-Jackets. Obwohl sie sich ihrer emotionalen Bindung an Mode bewusst ist, gesteht sie ein, dass sie manchmal den Verlockungen aktueller Trends erliegt, wie bei den Mesh-Ballet-Flats.
Wie beeinflusst Emotion das Kaufverhalten?
Srivastava beschreibt sich selbst als emotionale Käuferin, die stets einen Grund findet, um ihre Wünsche zu rechtfertigen. Ein besonders emotionaler Kauf war ein T-Shirt mit dem Druck eines abstrakten Kunstwerks einer Kollegin, das zu einem ihrer geschätztesten Besitztümer wurde. Diese emotionale Bindung an Objekte zeigt, wie tief Einkaufserlebnisse in der persönlichen Geschichte und den Erinnerungen verankert sein können.
Quellen

