Frühstart in die Schulshopping-Saison durch Prime Day
Der Prime Day hat sich in den letzten Jahren als inoffizieller Startschuss für die Schulshopping-Saison etabliert. In diesem Jahr wurde das Event jedoch noch weiter nach vorne verlegt, was zur Folge hat, dass der Schulstart-Einkauf nun den gesamten Sommer umfasst. Der Prime Day fand vom 23. bis 26. Juni statt, einige Wochen früher als sein üblicher Platz Mitte Juli. Diese zeitliche Verschiebung bedeutet für viele Eltern, dass sie bereits im Juni nach Angeboten suchen, anstatt bis Juli oder sogar August zu warten.

Amazon hat durch die Vorverlegung des Prime Day eine Kettenreaktion ausgelöst. Große Einzelhändler wie Target und Walmart haben ihre konkurrierenden Prime Day-Verkäufe ebenfalls auf Ende Juni vorverlegt und nutzen die Gelegenheit, um ihre Back-to-School-Angebote zu bewerben. Auch kleinere Start-ups überlegen zunehmend, wie sie ihre Prime Day-Verkäufe nutzen können, um auf elternfreundliche Angebote zu setzen.
Wie der Einzelhandel auf den Frühstart reagiert
Mit dem wahrgenommenen Bedarf, der bereits vor den Prime Day-Verkäufen entsteht, haben Einzelhändler und Marken in den letzten Wochen die Chance genutzt, Kunden anzusprechen, die schnell Rabatte sichern wollen, anstatt später höhere Preise zu zahlen. Daten von Coresight Research zeigen, dass Walmart bereits führend im Schulshopping-Verkehr ist, mit 59% der Käufer, die planen, dort für die Saison einzukaufen. Gefolgt von Target mit 39% und Amazon mit 38%. Ein klarer Trend zeichnet sich ab: Die Saison wird von physischen Geschäften dominiert, wobei 82,5% der Käufer planen, ihre Schulartikel vor Ort zu erwerben.

Der Anstieg der Inflation verändert die Schulshopping-Saison, und die Verbraucher passen sich schnell und strategisch an. Unter denjenigen, die erwarten, dass die Benzinpreise ihre Einkäufe beeinflussen, planen etwa die Hälfte, weniger Einkaufsfahrten zu machen oder mehr bei Einzelhändlern wie Walmart, Target oder Amazon einzukaufen, die alles bieten.
| Einzelhändler | Geplante Einkäufe (%) |
|---|---|
| Walmart | 59% |
| Target | 39% |
| Amazon | 38% |