Chinesische Übernahme von MediaSaturn in der Schwebe
Der Übernahmedeal zwischen JD.com und MediaSaturn steht unter Zeitdruck wegen EU- und österreichischer Bedenken.
Was steht hinter der geplanten Übernahme von MediaSaturn?
Die geplante Übernahme von MediaSaturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com steht unter erheblichem Zeitdruck. Die Parteien müssen bis zum 10. November alle notwendigen Freigaben erhalten, um den Deal erfolgreich abzuschließen. Der aktuelle Chef von Ceconomy, dem Mutterkonzern von MediaMarkt und Saturn, betonte in einem Interview, dass ohne diese Freigaben der Vertrag hinfällig wäre.
Herausforderungen für den Deal
Besonders die Freigaben der Europäischen Union und Österreichs stellen derzeit Hürden dar. Trotz der Herausforderungen hofft MediaSaturn, die Übernahme bis Ende Oktober abzuschließen. Es ist jedoch klar, dass nicht alle Gesellschafter von MediaSaturn ihre Anteile an JD.com verkaufen möchten, was bedeutet, dass das Unternehmen nicht vollständig in chinesische Hände übergehen wird.
Der 10. November ist die Frist für die endgültige Freigabe des Übernahmevertrags durch die EU und Österreich. Ohne diese Freigaben wird der Deal hinfällig.
Die Haupthindernisse sind die notwendigen regulatorischen Freigaben von der EU und Österreich, die noch ausstehen.
Nein, einige Gesellschafter haben sich entschieden, ihre Anteile nicht zu verkaufen, sodass MediaSaturn nicht vollständig in chinesische Hände übergeht.
Seit der Ankündigung der Übernahme ist MediaSaturn bereits beim dritten CEO.
Die Übernahme könnte JD.com helfen, seine Marktpräsenz in Europa zu stärken und von MediaSaturns bestehender Infrastruktur zu profitieren.