B2B-Pricing folgt anderen Regeln als B2C. Zilliant verspricht, die Komplexität von individuellen Preisvereinbarungen und globalen Preislisten zu meistern. Unser Testbericht.
Während im B2C oft die Schnelligkeit zählt, dominiert im B2B die Konsistenz und die Marge über lange Vertragslaufzeiten. Zilliant hat sich auf diese spezifischen Herausforderungen spezialisiert.
Wir haben Zilliant in einem Szenario für einen technischen Großhändler getestet, bei dem es um zehntausende SKUs und individuelle Kundenrabatte ging.
Funktionsumfang
Zilliant nutzt KI, um Preiskorridore für Vertriebsmitarbeiter vorzuschlagen. Das System analysiert historische Transaktionen und zeigt auf, wo Preise zu niedrig angesetzt wurden (Leakage) oder wo noch Spielraum für Erhöhungen besteht.
- Price IQ: Datengetriebene Optimierung von Listenpreisen und Rabattstaffeln.
- Deal Manager: Unterstützung des Vertriebs bei der Angebotsgestaltung in Echtzeit.
- Campaign Manager: Gezielte Preisanpassungen für bestimmte Kundensegmente oder Produktgruppen.
Stärken und Schwächen
Die Stärke liegt in der tiefen Analyse von Transaktionsdaten. Das Tool deckt versteckte Margenfresser gnadenlos auf. Die Kehrseite ist die hohe Anforderung an die Datenqualität des Nutzers; unsaubere ERP-Daten führen hier schnell zu Fehlinterpretationen.
Für wen geeignet
Großhändler und Hersteller mit komplexen Vertriebsstrukturen, die ihre Verhandlungsführung professionalisieren und die Marge systemseitig absichern wollen.
Fazit
Pricing Takeaway: Zilliant ist das schärfste Schwert für B2B-Pricing. Es verwandelt vage Bauchgefühle im Vertrieb in harte, datenbasierte Preisentscheidungen.