Wie viel 'Dynamic Pricing' verträgt der Laden um die Ecke? Wir haben die Pricing-Funktionen von Lightspeed (ehemals Vend) für den stationären Einzelhandel getestet.
Digitale Preisschilder (ESL) machen Dynamic Pricing auch im Geschäft möglich. Lightspeed verspricht, die Brücke zwischen Online-Welt und Ladentheke zu schlagen.
In unserem Test haben wir Lightspeed in einer Boutique mit Anbindung an digitale Preisschilder genutzt. Die Frage: Lassen sich komplexe Preisstrategien auch physisch umsetzen?
Funktionsumfang
Lightspeed bietet solide Basisfunktionen für Preisgruppen, Rabattaktionen und Kundenbindungsprogramme. Die Synchronisation mit dem Onlineshop (Omnichannel) ist das eigentliche Highlight.
- Price Books: Einfache Erstellung von Preisregeln für verschiedene Filialen oder Zeiträume.
- ESL-Integration: Automatische Aktualisierung digitaler Etiketten direkt aus dem POS.
- Customer Loyalty Pricing: Individuelle Preise für Stammkunden direkt beim Bezahlvorgang.
Stärken und Schwächen
Die Bedienung ist extrem intuitiv, ideal für Verkaufspersonal ohne IT-Hintergrund. Die Schwäche liegt in der fehlenden Tiefe für echte 'dynamische' Strategien; das System ist eher auf effiziente Verwaltung als auf algorithmische Optimierung ausgelegt.
Für wen geeignet
Inhabergeführte Einzelhändler und kleine Ketten, die ihre Preise digitalisieren und mit ihrem Onlineshop synchron halten wollen.
Fazit
Pricing Takeaway: Lightspeed ist das ideale Einstiegstool für die Digitalisierung im stationären Handel. Es macht Pricing-Management effizienter, ersetzt aber keine dedizierte Strategie-Software.