US-Zölle, strukturelle Inflation in bestimmten Kategorien und geopolitische Lieferkettenstörungen schaffen 2026 ein Umfeld, in dem statische Jahreskalkulation als Pricing-Methode an ihre Grenzen stößt. Was das für Pricing-Organisationen und ihre Systemanforderungen bedeutet.
Jahrzehntelang war Pricing im europäischen Handel ein Prozess mit bekannten Rhythmen: Jahreskalkulation, saisonale Anpassungen, gelegentliche Wettbewerbsreaktion. 2026 ist dieses Umfeld strukturell verändert. US-Zölle auf EU-Waren, anhaltend erhöhte Inputkosten in bestimmten Kategorien, geopolitische Lieferkettenstörungen und Währungsvolatilität schaffen ein Preisniveau-Umfeld, das in mehrmonatigen Taktzyklen nicht mehr adäquat steuerbar ist. Preisvolatilität wird zur neuen Normalität – und das verändert die Anforderungen an Pricing-Systeme fundamental.