OpenBrand erfasst bei Amazons Oktober-Aktion mehr Notebook-Deals als im Vorjahr, aber weniger durchschnittlichen Rabatt. Der Angebotsmix ist für den Preisvergleich entscheidend.
OpenBrand veröffentlichte am 14. Oktober seine Kategorieauswertung zu den Prime Big Deal Days am 6. und 7. Oktober 2026. Bei den erfassten Notebook-Angeboten auf Amazon stieg die Zahl unterschiedlicher Deals von 75 im Vorjahres-Oktober auf 87.
Mehr Deals heißt nicht mehr Preisnachlass
Der durchschnittliche Rabatt fiel laut OpenBrand um fast vier Prozentpunkte auf 19 Prozent. Der durchschnittliche Rabattbetrag blieb mit 243 US-Dollar unverändert. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Nettopreis der erfassten Angebote von 846 auf 1.139 US-Dollar.
Der Angebotsmix verändert den Durchschnitt
OpenBrand führt den Anstieg der Deal-Zahl auf Apple zurück, einschließlich verschiedener Farbvarianten. Ohne Apple sank die Zahl um acht Angebote. Die durchschnittlichen Endpreise beschreiben deshalb den beobachteten Angebotsmix und keine Preissteigerungsrate identischer Notebooks. Der Bericht ist eine Auswertung erfasster Aktionsangebote, kein mengenmäßig gewichteter Preisindex des gesamten PC-Marktes.
Takeaway: Für Black Friday Deal-Anzahl, Rabatttiefe, absolute Ersparnis und Endpreis nebeneinander ausweisen. Wettbewerbsbenchmarks zusätzlich auf gleiche Konfigurationen und Produktgenerationen begrenzen, damit ein höherwertiger Angebotsmix nicht fälschlich als reine Preiserhöhung interpretiert wird.
Quelle: OpenBrand: What Prime Big Deal Days 2026 Told Retailers and Brands, Abschnitt Notebooks, 14. Oktober 2026.
Die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einordnungen und keine Aussagen der zitierten Unternehmen.