43 Prozent der befragten Holiday-Shopper wollen vor November starten. Viele planen größere Käufe trotzdem erst am Thanksgiving-Wochenende.
Die National Retail Federation veröffentlichte am 20. Oktober ihre US-Holiday-Befragung mit Prosper Insights & Analytics. 43 Prozent der Holiday-Shopper wollen bereits vor November mit Stöbern und Einkaufen beginnen; im Vorjahr waren es 42 Prozent.
Verschiedene Gruppen, verschiedene Motive
Unter den Frühstartern nennen 50 Prozent die Verteilung ihres Budgets als Grund, 37 Prozent attraktive Preise und Aktionen. Von denjenigen, die erst im November beginnen wollen, erwarten 46 Prozent die besten Preise und Promotionen im November und Dezember. Diese Angaben haben jeweils unterschiedliche Bezugsgruppen und dürfen nicht als Anteile sämtlicher Befragter gelesen werden.
Früher Beginn schließt einen späten Schwerpunkt nicht aus
64 Prozent geben an, voraussichtlich bis zum Thanksgiving-Wochenende zu warten, um den Großteil ihrer Einkäufe zu erledigen. Das ist eine Kaufabsicht, kein bereits gemessener Umsatz. Die Befragung von 8.094 erwachsenen Verbrauchern fand vom 1. bis 7. Oktober statt.
Takeaway für Non-Food-Teams: Frühzeitige Produktsichtbarkeit und spätere Aktionshöhe getrennt planen. Für Mode, Technik oder Beauty einen klaren Angebotskalender aufstellen, statt aus frühem Browsing automatisch einen Bedarf an sofortigen Maximalrabatten abzuleiten. Die Studie liefert keine optimale Rabatthöhe für einzelne Kategorien.
Quelle: NRF und Prosper Insights & Analytics: Affordability Shapes Winter Holiday Shopping, 20. Oktober 2026.
Die Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen, keine Aussagen oder Prognosen der zitierten Organisation.