Zwei Drittel der von Gartner befragten US-Verbraucher planen, weniger Menschen zu beschenken. 32 Prozent wollen insgesamt weniger für Geschenke ausgeben.
Gartner veröffentlichte am 26. Oktober eine Einordnung zur US-Holiday-Saison auf Basis einer Befragung von 1.004 Verbrauchern im August 2026. Fast 60 Prozent gaben demnach an, weniger für Holiday-Einkäufe verfügbar zu haben als im Vorjahr.
Budget und Zahl der Beschenkten sind verschiedene Hebel
Zwei Drittel planten, weniger Freunde und Familienmitglieder zu beschenken. 32 Prozent wollten insgesamt weniger für Winter-Holiday-Geschenke ausgeben. Diese Anteile beschreiben unterschiedliche Fragen und dürfen nicht als dieselbe Gruppe oder als gemessener Umsatzrückgang dargestellt werden.
Preis ist nicht das einzige Kaufkriterium
Gartner empfiehlt, Wert und Markenvertrauen gemeinsam zu kommunizieren. Die Befragung liefert keine optimale Rabatthöhe für Mode, Technik oder Beauty. Zudem stammen die Absichten aus August; die Veröffentlichung im Oktober ist kein Beleg für bereits realisierte Käufe im November.
Takeaway für Non-Food-Teams: Klare Geschenk-Preisstufen und nachvollziehbare Produktvorteile anbieten. Ein kleineres Budget muss nicht mit einem pauschalen Sortimentrabatt beantwortet werden. Stattdessen testen, ob passende Einstiegspreise, geeignete Bundles oder kleinere Produktgrößen den Bedarf wirtschaftlicher erfüllen.
Quellen: Gartner: Holiday Marketing Survey, veröffentlicht am 26. Oktober 2026.
Die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einordnungen und keine Aussagen der zitierten Organisationen.