38 Prozent der befragten Holiday-Shopper zählen zu Deloittes Value Seekers. Diese Gruppe plant im Schnitt höhere Ausgaben als andere Käufer.
Deloittes am 15. Oktober veröffentlichte Holiday Retail Survey 2026 beschreibt 38 Prozent der befragten Käufer als „Holiday Value Seekers“. Die Definition umfasst Personen, die beim Weihnachtseinkauf mindestens fünf unterschiedliche Sparverhaltensweisen nutzen.
Wertsucher sind nicht einfach Niedrigpreis-Käufer
Deloitte nennt unter anderem Aktionskäufe, das Einlösen von Rewards sowie Eigenmarken und andere preiswerte Alternativen. Die als Value Seekers eingestufte Gruppe plant im Durchschnitt zwölf Prozent mehr auszugeben als andere Käufer. Dies ist ein Befragungsergebnis zu erwarteten Ausgaben und kein bereits realisierter Mehrumsatz.
Kein Beweis für die Wirkung eines Rabatts
Der Gruppenunterschied zeigt nicht, dass Rabatte diese höheren Ausgaben verursacht haben. Ebenso lässt sich daraus keine optimale Aktionstiefe für Bekleidung, Beauty oder Technik berechnen. Die Ergebnisse beschreiben die befragten Holiday-Shopper, nicht eine garantierte Entwicklung jeder Non-Food-Kategorie.
Takeaway: Wertorientierte Kunden nicht ausschließlich über den niedrigsten Einstiegspreis ansprechen. Auch klar erklärte Produktvorteile, transparente Rewards und sinnvoll abgestufte Sortimente testen. Den Erfolg an zusätzlichem Deckungsbeitrag messen, statt einen höheren Warenkorb von Aktionskäufern ungeprüft als Beleg für rentable Rabatte zu verwenden.
Quelle: Deloitte: 2026 Holiday Retail Survey, 15. Oktober 2026.
Die Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen, keine Aussagen oder Prognosen der zitierten Organisation.