AWS beschreibt einen Shopping Assistant, den Händler mit eigenen Daten, Geschäftsregeln und Markenstimme anpassen können. Damit wird Pricing-Governance zu einem Teil der KI-Commerce-Implementierung.
AWS beschreibt den Agentic Shopping Assistant als Grundlage, mit der Händler eigene Daten, Geschäftsregeln und Markenstimme in einen dialogorientierten Einkaufsassistenten integrieren können. Der Ansatz basiert laut AWS auf Erfahrungen aus Amazons Alexa-for-Shopping-Entwicklung. Er ist eine technische Lösung, kein Nachweis einer bestimmten Conversion- oder Margensteigerung.
Geschäftsregeln müssen explizit werden
Ein Assistent darf nicht unkontrolliert Rabatte erfinden oder veraltete Preise nennen. Händler brauchen Regeln für Floor-Preise, zulässige Promotions, verfügbare Varianten, Lieferoptionen und die Darstellung von Gesamt- und Ratenpreisen. Diese Regeln sollten aus dem bestehenden Pricing-System kommen und nicht in einem separaten Prompt versteckt sein.
Auditierbarkeit vor Personalisierung
Je stärker ein Assistent Angebote personalisiert, desto wichtiger werden Protokollierung und Erklärbarkeit. Teams sollten nachvollziehen können, welcher Katalogpreis, welche Regel und welche Versandinformation zu einer Empfehlung geführt hat.
Takeaway: Agentic Commerce braucht versionierte Preis- und Geschäftsregeln. KI darf die Beratung automatisieren, aber nicht die Margen- und Compliance-Leitplanken umgehen. Quelle:
AWS: Agentic Shopping Assistant.