Der BRC/NIQ Shop Price Monitor weist eine beschleunigte Non-Food-Inflation aus. Möbel, Bodenbeläge und DIY stehen in der Verbandsanalyse besonders im Fokus.
Der am 27. Oktober veröffentlichte BRC/NIQ Shop Price Monitor meldet für Non-Food-Artikel im britischen Handel einen Preisanstieg von 1,7 Prozent gegenüber Oktober 2025. Im September lag die jährliche Veränderungsrate bei 0,8 Prozent. Die Erhebungsperiode des Oktober-Monitors war der 1. bis 7. Oktober 2026.
Jahresrate ist keine monatliche Preiserhöhung
Die Differenz zwischen 1,7 und 0,8 Prozent beträgt 0,9 Prozentpunkte. Sie beschreibt die Beschleunigung der Jahresrate, nicht einen durchschnittlichen monatlichen Preissprung von 0,9 Prozent. Auch der Dreimonatsdurchschnitt von 1,1 Prozent ist eine andere Vergleichsgröße.
Kostenerklärung bleibt eine Einordnung des Verbands
Der BRC verweist auf hohe Energie- und Transportkosten und nennt Möbel, Bodenbeläge und DIY als besonders betroffene Non-Food-Bereiche. Die Veröffentlichung liefert dafür keine vollständige numerische Kosten-Preis-Brücke je Kategorie oder Händler.
Takeaway: Einkaufskosten und realisierte Verkaufspreise auf vergleichbarer Artikelbasis überwachen. Den Marktindex als Kontext verwenden, nicht als automatische Vorgabe für die eigene Preiserhöhung. Einstiegsartikel und stark verglichene Produkte benötigen eine separate Wettbewerbsprüfung.
Quellen: BRC/NIQ: Shop Price Monitor, Oktober 2026, veröffentlicht am 27. Oktober 2026; Non-Food-Daten.
Die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einordnungen und keine Aussagen der zitierten Organisationen.