Kaufland.de hat sich als ernstzunehmende Amazon-Alternative etabliert. Für Category Manager und Pricing-Teams lohnt sich ein genauer Blick auf Gebühren, Wettbewerbsdynamik und Preissetzungsoptionen.
Kaufland Marketplace zählt inzwischen zu den meistgenutzten deutschen Online-Marktplätzen – mit über 30 Millionen monatlichen Besuchen und einer Händlerbasis, die stark im Non-Food-Bereich wächst. Für Händler, die Amazon-Abhängigkeit reduzieren wollen, ist Kaufland.de eine der wenigen realistischen Alternativen im DACH-Raum.
Gebührenstruktur im Detail
Kaufland Global Marketplace arbeitet mit einer monatlichen Grundgebühr und umsatzabhängigen Verkaufsgebühren, die nach Kategorie variieren. Händler sollten die jeweils aktuelle Gebührenübersicht vor der Kalkulation prüfen; ein pauschaler Vergleich mit Amazon ist wegen unterschiedlicher Kategorien und Zusatzleistungen nicht belastbar.
Pricing-Dynamik: Weniger Wettbewerb, mehr Preisdisziplin
Wer auf beiden Plattformen aktiv ist, stellt fest: Die Preiskonkurrenz auf Kaufland ist deutlich geringer als auf Amazon. Weniger Händler pro Kategorie bedeuten weniger Repricing-Druck und höhere durchschnittliche Verkaufspreise. Für Brands mit UVP-Strategie ist das ein Vorteil – der Marktplatz funktioniert eher wie ein geordnetes Ladenregal als wie ein Preiskampf-Ökosystem.
Kaufland Ads und Sichtbarkeit
Wie andere Marktplätze bietet Kaufland Werbeformate für mehr Sichtbarkeit. Category Manager sollten Verkaufsgebühren, Werbekosten, Retouren und Fulfillment gemeinsam in der Gesamtkalkulation betrachten.
Takeaway für Category Manager: Kaufland Global Marketplace kann eine Amazon-Alternative sein; Gebühren und Wettbewerbssituation müssen jedoch je Kategorie und Land geprüft werden. Quelle:
Kaufland Global Marketplace: Conditions.