Currys meldet sieben Prozent vergleichbares Konzernwachstum und stabile Bruttomargen in beiden Regionen. Das Unternehmen setzt weiter auf höhermargige wiederkehrende Services.
Im Update vom 10. September für die 17 Wochen bis zum 29. August 2026 meldet Currys sieben Prozent Like-for-like-Umsatzwachstum im Konzern. Großbritannien und Irland legten um sechs Prozent zu, die nordische Region um neun Prozent.
Wachstum ohne gemeldete Margenverschlechterung
In beiden Regionen bezeichnet Currys die Bruttomarge als stabil und verweist auf strikte Kostenkontrolle. Eine konkrete Bruttomargenquote wird im Update nicht genannt. Der Umsatz wuchs nach Unternehmensangaben sowohl in Filialen als auch online.
Hardwarepreis ist nur ein Teil des Angebots
Currys will höhermargige, wiederkehrende Serviceumsätze weiter ausbauen. Die Flexpay-Nutzung in Großbritannien und Irland stieg um 30 Basispunkte auf 23,6 Prozent. Das ist eine Finanzierungsnutzungsquote, kein gemeldeter durchschnittlicher Rabatt und kein Nachweis eines kausalen Effekts auf den Geräteabsatz.
Takeaway: Elektronikpreise zusammen mit Finanzierung und Serviceangeboten bewerten. Für Category Management sind Produktrohertrag, Servicebeitrag und Finanzierungskosten getrennte Größen; eine attraktive Monatsrate ersetzt keine transparente Gesamtkostenrechnung.
Quelle: Currys: AGM Trading Update 2026/27, 10. September 2026. Die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einordnungen, keine Aussagen des Unternehmens.