Google hat AI Max auf Shopping-Kampagnen ausgeweitet. Das System nutzt Merchant-Center-Feeds, um dynamisch auf konversationale Suchanfragen zu reagieren – und verändert damit, wie Produktpreise bei Google sichtbar werden. Was Pricing-Teams wissen müssen.
Google hat AI Max, sein KI-gestütztes Kampagnensystem, offiziell auf Shopping-Kampagnen ausgeweitet. Das System ermöglicht es Händlern, Long-Tail- und konversationale Suchanfragen zu erreichen, die standardmäßige Shopping-Kampagnen bisher verfehlt haben. Es nutzt den Merchant-Center-Feed als Grundlage und erzeugt dynamisch relevante Anzeigenformate – auch für Suchanfragen, bei denen Nutzer keine spezifischen Produktnamen suchen. Für Pricing-Manager verändert das die Grundannahmen darüber, wann und wo Preise sichtbar werden.
Bisher funktionierte Google Shopping nach einem direkten Match-Prinzip: Ein Nutzer sucht nach „Laufschuhe Nike Air Max 90", der Feed liefert passende Produkte mit Preis, der Händler zahlt pro Klick. AI Max verändert diesen Mechanismus: Wenn ein Nutzer nach „Schuhe zum Laufen, die das Knie nicht belasten" sucht, kann AI Max aus dem Merchant-Center-Feed das relevanteste Produkt identifizieren und eine dynamisch generierte Anzeige ausspielen – auch wenn im Feed kein exakter Keyword-Match hinterlegt ist.
Was AI Max konkret verändert
Laut Google-Ankündigung schließt AI Max die Lücke zwischen dem, was Händler im Feed beschreiben, und