Viele DTC-Brands locken mit Dauerdiscount neuen Umsatz – und beschädigen dabei genau das, was sie einmal stark gemacht hat: ihre Preispositionierung.
Es beginnt harmlos: Ein Flash-Sale hier, ein Welcome-Rabatt dort, Black Friday sowieso. Doch nach zwei Jahren stellen viele Direct-to-Consumer Brands fest, dass ihre Kunden ohne Rabattcode gar nicht mehr kaufen. Was als Wachstumsstrategie begann, ist zur Preisfalle geworden.
Der Rabatt-Loop im DTC-Geschäft
DTC-Marken stehen unter konstantem CAC-Druck (Customer Acquisition Cost). Meta und Google Ads werden teurer, der organische Reichweitenaufbau dauert. Wer CAC senken will, ohne dauerhaft Rabatte zu geben, setzt zunehmend auf KI-Marketing-Tools, die Targeting und Personalisierung effizienter machen. Der schnellste Weg zu Conversions? Ein Rabatt im Exit-Intent-Popup oder in der Willkommens-E-Mail. 10 %, 15 %, manchmal 20 %.
Das Problem: Diese Rabatte konditionieren das Kaufverhalten. Wie E-Mail-Plattformen und DTC-Marken übereinstimmend beobachten: Kunden, die mit einem Rabattcode erstmals kauften, öffnen nachfolgende reguläre