Monclers DTC-Umsatz sinkt im dritten Quartal währungsbereinigt um zwei Prozent. Das physische Geschäft entwickelt sich besser als der Online-Kanal.
Die Moncler-Gruppe veröffentlichte am 21. Oktober die Ergebnisse der ersten neun Monate 2026. Bei der Marke Moncler sank der DTC-Umsatz im dritten Quartal währungsbereinigt um zwei Prozent. Für die ersten neun Monate blieb ein Plus von sechs Prozent auf rund 1,291 Mrd. Euro.
DTC ist nicht gleich Webshop
Das Unternehmen berichtet, dass der physische Kanal den Online-Kanal weiterhin übertraf. DTC bezeichnet hier daher nicht ausschließlich E-Commerce. Eine separate prozentuale Wachstumsrate für den Online-Kanal nennt die betreffende Passage nicht.
Regionen laufen auseinander
Über alle Vertriebskanäle der Marke hinweg sank der Q3-Umsatz in EMEA währungsbereinigt um acht Prozent. Die Gruppe verweist auf schwächere lokale Nachfrage und weiterhin verhaltene Touristenströme. Asien wuchs dagegen um fünf Prozent, die Americas um zwei Prozent. Diese Regionalwerte sind keine separaten DTC-Wachstumsraten.
Takeaway: Vor einer weltweiten Aktion regionale Nachfrage, Besucherstruktur und kanalspezifische Nettopreise prüfen. Ein schwächerer touristischer Kundenstrom muss nicht durch denselben Rabatt adressiert werden wie eine geringe Online-Conversion. Ohne veröffentlichte Preis-Mengen-Brücke bleibt die konkrete Rolle des Preises offen.
Quelle: Moncler Group: 9M 2026 Results, Marke Moncler, 21. Oktober 2026.
Die Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen, keine Aussagen oder Prognosen der zitierten Organisation.