Influencer-Marketing ist für viele DTC-Marken der wichtigste Akquise-Kanal. Doch die Creator-Kosten explodieren, während die messbaren Returns sinken. Wie man Influencer-Aufwand korrekt in die Preiskalkulation einbaut.
Für DTC-Marken war Instagram-Influencer-Marketing zwischen 2016 und 2021 die günstigste Kundenakquise, die es je gab. Diese Ära ist vorbei. Follower-Wachstum stagniert bei etablierten Creators, CPMs steigen plattformübergreifend, und die Attribution von Influencer-Spend zu tatsächlichem Kaufverhalten bleibt methodisch schwierig. Das Problem: Viele DTC-Marken haben die gestiegenen Creator-Kosten noch nicht vollständig in ihre Pricing-Kalkulation integriert.
Eine DTC-Marke, die 2022 noch einen Cost per Acquisition (CPA) von 22 Euro über Influencer-Kooperationen erreicht hat, zahlt 2026 oft 38–55 Euro für denselben Effekt – wenn die Messung überhaupt stimmt. TikTok-Creato